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28. Juli 2026

Modernisierung der Anbindung der MLU an das Deutsche Forschungsnetz

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Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg baut derzeit ihre Anbindung an das Deutsche Forschungsnetz (DFN) aus. Im Zuge der Umstellung von einem bisherigen Clusteranschluss auf einen Regelanschluss wird die verfügbare Internetbandbreite von derzeit 3 GBit/s auf 10 GBit/s erhöht. Die Anbindung bleibt dabei weiterhin redundant ausgelegt, sodass auch künftig eine hohe Ausfallsicherheit gewährleistet ist.

Mit der Erweiterung reagiert die Universität auf das stetig wachsende Datenaufkommen. Insbesondere während der üblichen Arbeitszeiten zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr besteht eine hohe Auslastung des Internetanschlusses. Das kann sich zum Beispiel durch längere Downloadzeiten oder eine geringere Übertragungsgeschwindigkeit bemerkbar machen. Durch die zusätzliche Bandbreite werden solche Engpässe künftig deutlich reduziert und die Leistungsfähigkeit der Netzanbindung nachhaltig verbessert.

Ein genauer Zeitplan lässt sich derzeit noch schwer festlegen, da mehrere Dienstleister eingebunden und auch bauliche Maßnahmen erforderlich sind. Aktuell erscheint eine Umsetzung bis zum Ende der ersten Jahreshälfte 2027 jedoch realistisch.

Bis zum Abschluss der Umstellung empfehlen wir größere Downloads und andere bandbreitenintensive Anwendungen nach Möglichkeit in Randzeiten zu verlegen – etwa in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Nachmittag. In diesen Zeiträumen ist die Auslastung in der Regel geringer, sodass Übertragungen oft zuverlässiger und häufig auch schneller durchgeführt werden können.

Mit der neuen Anbindung schafft die Universität eine leistungsfähige Grundlage für die zukünftigen Anforderungen in Forschung, Lehre und Verwaltung und stellt zugleich eine zukunftsfähige Versorgung mit Internetkapazität sicher.

Über Sebastian Lux

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