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20. Okt 2017

Schwachstellen in WLAN-Verschlüsselung

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Wie aus der Presse zu erfahren ist, wurde jüngst eine Möglichkeit zur Ausspähung verschlüsselter Funknetze offenkundig. Die dafür verantwortliche Schwachstelle liegt im aktuell verwendeten WPA2-Protokoll, weshalb auch der Datenverkehr in den WLANs der Universität dieser Bedrohung ausgesetzt ist. Das Protokoll wird sowohl in beteiligten Netzwerkknoten als auch von Endgeräten genutzt. Daher ist auch nicht damit zu rechnen, dass allein Maßnahmen an der zentralen Netzwerktechnik durch das ITZ das Problem beheben können. Theoretisch sind ebenso alle WLAN-fähigen Endgeräte wie Notebook- und Tablet-Computer und Smartphones betroffen.

Bisher gibt es lediglich herstellerspezifische Sicherheitsupdates, nach denen Sie sich beim Hersteller Ihres Gerätes erkundigen können. Da es aktuell und vorhersagbar keine allgemein gültige Lösung gibt, raten wir Ihnen den allgemeinen Empfehlungen zu folgen und das WLAN nicht bzw. nur unter Verwendung weiterer Verschlüsselung (wie z.B. HTTPS) zur Übertragung sensibler Daten zu verwenden.

Für den Universitätsalltag sollten sich daraus keine Einschränkungen ergeben, da im dienstlichen Datenverkehr i.d.R. kabelgebundene Netzzugänge Anwendung finden.

Über Frank Wossal

2 Kommentare

  1. Max Mustermann sagt:

    wie soll ich dann bei springer die ebook runterladen?

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